Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

oder auch Kompaktregler genannt

Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon oxydiver » Mo 5. Apr 2021, 06:17

Hallo Uwe,

prima gemacht, endlich mal wieder jemand der auch ohne CNC Bearbeitungszentrum, Laser Cutter oder 3D Drucker etwas hinbekommt und auch auf eigene Fähigkeiten vertraut.

Gruß Micha
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Franz » Mo 5. Apr 2021, 08:10

Hallo Uwe,
Michas Kommentar kann ich mich nur anschließen. Die Wagenräder werden sicher funktionieren.

Gruß nach Norwegen,
Franz
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Lothar » Mo 5. Apr 2021, 12:10

Hallo,
ich hab' mir mal überlegt, wie man den DIN-Adapter für die alten Snark III und damit für die ganze CG45-Familie machen könnte. Sieht nicht so kompliziert aus:
usd-din-adapter.jpg


Den DIN-Adapter für die neuen Nemrod und damit für die Mistral-Familie, den ich oben skizziert hatte, habe ich aufgebaut, funktioniert gut:
https://seveke.de/tauchen/technik/3komp-din.htm
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Uwe » Di 6. Apr 2021, 12:51

Danke fuer das Lob zu meinen Wagenrædern. Schluesselfeilen sind was feines, zeigen aber auch mein «ingenjørsproblem» mal wieder auf: ich habe eine klare Vorstellung davon, wie es aussehen soll, habe aber viel zu wenig Uebung, um das perfekt umzusetzen.

An den DIN adapter traume ich mich noch nicht so ran. Das brennt auch nicht, das der Spiro INT Buegel demnæchst hier eintreffen sollte. Ich soll Euch uebrigens herzlich von Thierry gruessen, der hat wohl schon mehrere hier ausgenommen. Der Buegel und Porto war genau so Teuer wie der Regler. Auch egal.

Ich habe mich am Wochenende mal mit der Frage nach zusætzlichen MD beschæftigt und bin bei Lothars Variante 3 hængengebliegen da mein Jubilæumsregler einfach zu wenig Platz um das Sicherheitsventil hat. Mein Schnuddel kommt also in die Abdeckung des MD Ventiles.

Wie Lothar auch schon bemerket hatte, sitzt die Abdeckung und demensprechend das Manifold, nur in einem Gewindegang. Ich meine es sind 3 gange im Gehæuse. Ursache ist meiner Meinung nach, dass der Aussendurchmesser des angedrehten Rings zwischen Dichtung und Feder ca. 0,5mm zu gross ist. Naiv wie ich bin wuerde ich den jetzt mal kleiner drehen und sehen ob ich einen Gang gewinne. Lothar, hast du das mal ausprobiert?

So sieht das gute Stueck heute aus. D=12 mm, Længe 20 mm ueber Gewinde, Nutentiefe 1,5 mm fuer 2 mm O-Ringe. Querbohrung felt noch.

Die Norwegische Bucht heisse uebrigens Finn.no. Da liegt zur Zeit ein alter Dræger 2 Schlauch automat (50ger Jahre) und ein Dræger IDA Kreisel, falls jemand interesse hat.

Gruss,

Uwe
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Uwe » Mi 28. Apr 2021, 19:20

Hallo zusammen,

Inzwischen ist auch das Joch vom Thierry hier in Norwegen eingetroffen und der Automat zusammengebaut und im Test. Dazu schon wieder Fragen:

Schliesse ich den Aitomaten an die Flasche an und øffne das Flaschenventil stengt der Mitteldruck zunæchst auf 15,5 bar und das Sicherheitsventil blæsst ab. Ist das normal so?

Die kleine justierschraube an dem Hebel, der von der Hauptmembrane betætigt wird habe ich mal so eingestellt, dass der Mitteldruck beim Einatmen von z.Zt. 9 bar auf 7 bar absinkt. Hørt sich das vernuenftig an?

Und zuletzt sind meine 3/8 Zoll MD Anschluesse noch nicht normgerecht und ich mache da gerade die O-ringe kaputt. Ich finde keine Zeichnung, wie das aussehen soll und wuerde mich ueber einen Link freuen


Auf die Spiro Thumbscrew habe ich verzichtet, fuer die wollte Thierry nochmal richtig Geld haben. Meinen alten DIN-INT Adapter habe ich leider nicht gefunden, also wuerde das Schræubchen auch noch selbst gefertigt. So sieht das heute zusammegebaut aus.

Die galvanische Vernickelung funktioniert gut bei neuem Messing und glatten Flæchen, in den Gewinden und Rændelungen habe ich wohl nicht gut genug gereinigt. Ich habe Bremsenreiniger verwendet. Die Thumbscrew besteht aus einer alten schiffsschraubenwelle und dem Griff Eines noch ælteren Wasserhahnes aus Messing. Nach dem Vernickeln sieht das gute Stueck «antik» aus.

Den Mitteldruck habe ich mal so grob eingestellt entsprechend des manuals. Der Mitteldruck stengt allerdings nicht so, wie in der Tabelle angegeben. Ich bin allerdings auch erst bei 130 bar angekommen. Die Einstellschraube fuer den Mitteldruck musste ich ueberraschend tief einschrauben, die fuer das Sicherheitsventil nicht, so dass die «Schutzkappe(?)» nur eine Umdrehung im Gewinde sitzt. Hier muss ich noch mit Loctite bei, dass mir die nicht abhanden kommt.

In zwei Wochen habe ich meine restliche Ausruestung auch wieder hier, dann wird hoffentlich nass getestet.

Gruss,

Uwe
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Franz » Mi 28. Apr 2021, 20:04

Uwe,
15,5 bar Mitteldruck, das ist vieeeel zu hoch!! Mit Nemrod kenne ich mich nicht aus, aber bei Automaten von Dräger und anderen lag damals der Mitteldruck bei 4,8 bar.

Justiere den Mitteldruck so, daß der Automat leicht abbläst, drehe dann die Stellschraube 1/4 Umdrehung zurück. Der Mitteldruck sollte so stimmen. Messe mal nach.

3/8 Zoll MD, die Maße kannst du von anderen MD-Anschlüssen abnehmen.

Gruß nach Skandinavien,
Franz
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Uwe » Mi 28. Apr 2021, 22:13

Hallo Franz,

Das stimmt schon, der Mitteldruck soll laut manual zwischen 8,2 bar (205 bar Flaschendruck) und 12 bar (20 bar Flaschendruck) liegen. Sagt zumindest Lothars Manual.

Der Nemrod blæst nicht ab, der hat ein upstream (?schliesst mit dem Druck) Ventil als 2. Stufe. Deswegen das separate Sicherheitsventil.

Nur zur Beruhigung, ich habe anfangs auch nicht glauben wollen, dass der Druck so hoch sein soll und mich da langsom rangetastet. Bei geringerem MD fællt der Mitteldruck beim Atmen stark ab. Ich interpretiere das so, dass der hohe Druck notwendig ist um genug Luft nachzuliefern, habe das aber noch nicht ganz verstanden.

Gruss,

Uwe
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Franz » Do 29. Apr 2021, 15:28

Hallo!

Diesen Scan hat mir Philipp Jungschläger zugesandt.
Gruß,
Franz

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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Franz » Do 29. Apr 2021, 15:38

Hier ein PDF zum Snark III Silver.

Snark_III_Silver 3.pdf
(3.92 MiB) 114-mal heruntergeladen
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Uwe » Do 29. Apr 2021, 21:40

Hallo Franz,

Danke fuer den Schlag in den Nacken, Du hast natuerlich Recht. Es gibt 2 Manuals, eines fuer die neuere Version des Snark 3 mit Hochdruckabgang und den Download von Dir (von cg-45) fuer die alte Version. Ich habe den alten Regler, habe allerdings das neue Manual als Referenz verwendet, das hat eine schoene Tabelle mit Druecken in bar. Im alten manual habe ich beim ueberfliegen die Druckangaben ueberlesen.

Dann muss ich mir auch das Ueberdruckventil noch einmal ansehen, im Moment kann ich jedenfalls keinen geringeren Abblasedruck einstellen, da gibt die Feder nicht her. Da muss wohl der neue O-Ring falsch sitzen oder die falsche Groesse haben. Ich werde mal den alten einbauen und schauen, was dann passiert.

Der Scan von Philipp ist interessant, danke fuer den. Nachdem ich mich gerade blamiert habe will ich mich nicht aus dem Fenster lehnen tu es aber trotzdem: Ich meine das in meinem Snark erste und zweite Stufe prinzipiell gleich aufgebaut sind und gegen den Druck øffnen, weshalb das Mitteldrucksysten ja auch zwingend ein Sicherheitsventil erfordert.

Gruss,

Uwe
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Uwe » Do 29. Apr 2021, 21:50

Und um die Verwirrung komplett zu machen:

Scan: 7,5 bar Mitteldruck
Altes manual: 125 PSI = 8,6 bar Mitteldruck
Neues Manual: Mitteldruck abhængig vom Flaschendruck ca. 8-12 bar (ohne jetzt nachgesehen zu haben)

Ich teste mal uebers Wochenende ob sich der Mitteldruck noch signifikant mit dem Flaschendruck verændert und wæhle einen passenden Mitteldruck. Und wenn ich ein passendes Rotameter finde, messe ich mal die Lieferleistung.

Uwe
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Franz » Sa 8. Mai 2021, 10:21

Hallo Zusammen,

beim Dräger PA61/2 und dem Duomat wird der Mitteldruck auf 4,8 bar eingestellt. Justiert man den bei 200 bar Flaschendruck, steigt der Mitteldruck bei sich leerender Flasche an. Bei 50 bar Flaschendruck steht er bei fast 5,8 bar. Das ist ein fast 20% höherer Mitteldruck. Rein theoretisch dürfte das doch garnicht sein, wenn man dem Text unten folgt.
Ist das mit der Dynamik der Luftströmung und dem Verhalten der Membran bei verschiedenen Flaschendrücken zu erklären?

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Sollte man daher den Mitteldruck bei 50 bar justieren und nicht bei 200 bar? So stünde er bei maximal 4,8 bar. Bei 5,8 bar könnte der Automat abblasen, was er jedoch nicht tut.

Hat jemand eine Wartungsanleitung von Dräger in welcher der Flaschendruck beim Justieren genannt wird?

Gruß,
Franz
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Uwe » Mo 17. Mai 2021, 21:51

Dass der Mitteldruck driftet ist bei dem doch recht einfachen Aufbau nicht so ueberraschend, præzise down stream pressure controller sind da schon etwas anderes. Eine Erklærung fuer den drift zu høheren MD bei sinkendem Flachendruck wære, dass das Hochdruckventil langsamer schliesst. So wie ich den Aufbau verstehe, drueckt die hochdruckfeder UND der Flaschendruck das HD ventil auf den Sitz. Mit sinkendem Flaschendruck schliesst das ventil deshalb langsamer.

Fuer den Modernen Nemrod liegt im Manuel eine Tabelle.

Gruss,

Uwe
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Franz » Di 18. Mai 2021, 21:27

Hallo Uwe,

wegen dem nicht konstanten Mitteldruck habe ich bei Peter Jackson in England nachgefragt. Er war Ingenieur bei Siebe-Gorman.

Hier seine Antwort:

Die erste Stufe des Draeger PA61 / 2 ist ein üblicher UPSTREAM-Typ, der so genannt wird, weil das Ventil gegen den Versorgungsdruck vom Zylinder aufgedrückt werden muss. Der Versorgungsdruck (Flaschendruck) variiert, aber die Kraft, die von der Membranfeder zum Öffnen des Ventils ausgeübt wird, ist praktisch konstant. Dies bedeutet, dass der von der Feder ausgeübten Öffnungskraft die durch den einströmenden Luftdruck ausgeübte Schließkraft entgegengesetzt ist. Wenn der Versorgungsdruck hoch ist, gibt es eine größere Kraft, die versucht, das Ventil zu schließen, und daher gibt es eine geringere Kraft, die versucht, das Ventil zu öffnen, weil die EFFEKTIVE Federkraft verringert wird. Die effektive Federkraft ist somit bei hohem Zylinderdruck geringer als bei niedrigem Zylinderdruck. Das Öffnen und Schließen des Ventils wird im Wesentlichen durch den Sekundärdruck (Mitteldruck) in der Membrankammer (stromabwärts des Ventils) gesteuert, der gegen die Membran der ersten Stufe und ihre Feder drückt. Wenn der Sekundärdruck hoch genug ist, um die Membran gegen die Feder nach außen zu drücken, schließt das Ventil. Wenn das Ventil der zweiten Stufe geöffnet wird, entweicht Luft und der Druck unter der Membran der ersten Stufe fällt ab, wodurch die Feder das Ventil wieder öffnen kann. Der Sekundärdruck wird somit auf einem Niveau gehalten, das im wesentlichen durch die Fläche der Membran, die Fläche des Ventilsitzes, die von der Feder ausgeübte Öffnungskraft und die Schließkraft, die durch den auf die Fläche der Membran wirkenden Versorgungsdruck ausgeübt wird, der über den Bereich des Ventilsitzes wirkt. Alle diese Faktoren bleiben konstant, AUSSER für die Schließkraft, die mit dem Versorgungsdruck variiert, weshalb der Sekundärdruck zunimmt, wenn der Zylinderdruck abnimmt.

Komplexere Konstruktionen enthalten Merkmale, mit denen die Auswirkungen einer Änderung des Versorgungsdrucks auf den Sekundärdruck beseitigt werden sollen, wodurch ein konstanter Förderdruck für die zweite Stufe bereitgestellt wird, so dass die Gesamtleistung des Reglers konsistent ist.

Ich konnte keine Details für die Einstellung der zweistufigen Draeger-Regler finden, daher weiß ich nicht, wie hoch der Sekundärdruck sein sollte. Für eine optimale Leistung würde ich jedoch das folgende Verfahren empfehlen: - Die Schließfeder der zweiten Stufe ist nicht einstellbar, daher muss der Förderdruck der ersten Stufe für die minimale Saugkraft eingestellt werden, und dies muss beispielsweise bei dem niedrigsten praktischen Zylinderdruck erfolgen 30 bar. Stellen Sie mit diesem Druck auf den Regler die erste Stufe ein, bis in der zweiten Stufe leicht Luft austritt. Bestätigen Sie dies, indem Sie den Hebel der zweiten Stufe wiederholt betätigen, bis beim Loslassen des Hebels eine sehr kleine, aber gleichmäßige Leckage auftritt. Wenn dies erreicht ist, drehen Sie den Federeinsteller eine viertel Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn, um den Sekundärdruck geringfügig zu verringern. Dies sollte verhindern, dass die zweite Stufe nach mehrmaliger Betätigung des Hebels wie zuvor leckt. Weitere geringfügige Anpassungen können erforderlich sein, um einen leckagefreien Betrieb zu erreichen.
Ich hoffe, dass diese Informationen Ihre Anfrage klar beantworten. Ich entschuldige mich, wenn es zu lang ist! Bitte zögern Sie nicht zu fragen, ob ich Ihnen noch weiterhelfen kann.

Englischer Originaltext
The first-stage of the Draeger PA61/2 is a common UPSTREAM type, so called because the valve has to be pushed open against the supply pressure from the cylinder. The supply pressure varies, but the force applied by the diaphragm spring to open the valve, is virtually constant. This means that the opening force applied by the spring is opposed by the closing force applied by the incoming air pressure. When the supply pressure is high, there is a greater force trying to close the valve and so there is a lower force trying to open the valve, because the EFFECTIVE spring force is reduced. The effective spring force is thus lower at high cylinder pressure than it is at low cylinder pressure. The opening and closing of the valve is essentially controlled by the secondary pressure in the diaphragm chamber (downstream of the valve) which pushes against the first-stage diaphragm and its spring. When the secondary pressure is high enough to push the diaphragm outwards against the spring, the valve will close. When the second-stage valve is opened, air will escape and pressure under the first-stage diaphragm will fall, allowing the spring to push the valve open again. The secondary pressure will thus be kept at a level which is basically determined by the area of the diaphragm, the area of the valve seating, the opening force applied by the spring and the closing force applied by the supply pressure acting over the area of the valve seating. All of these factors remain constant EXCEPT for the closing force, which varies with supply pressure, which is why the secondary pressure increases when the cylinder pressure decreases.
More complex designs incorporate features which seek to eliminate the effects of changing supply pressure on the secondary pressure, thus providing a constant delivery pressure to the second stage, so that the overall performance of the regulator is consistent.
I have been unable to find any details for setting up the two-stage Draeger regulators, so do not know what the secondary pressure should be. However, for optimum performance, I would recommend the following procedure;- The second stage closing spring is not adjustable, so the first stage delivery pressure must be adjusted for the minimum suction effort and this must be done at the lowest practical cylinder pressure, say 30 bar. With this pressure applied to the regulator, adjust the first stage until the second stage begins to leak air slightly. Confirm this by repeatedly operating the second-stage lever until a very small but consistent leakage occurs when the lever is released. When this has been achieved, turn the spring adjuster anti-clockwise one quarter of a turn to reduce the secondary pressure slightly. This should stop the second stage from leaking after the lever is operated several times, as before. Further slight adjustment may be required to achieve leak-free operation.
I hope that this information answers your query clearly. I apologise if it is too long! Please do not hesitate to ask if there is anything else that I can help with.


So, das wäre die Erklärung im Detail. Ich gebe zu, das ich das dreimal habe lesen müssen. . . .

In wenigen Worten ausgedrückt verhält sich das Ganze so, wie in Uwes letztem Beitrag beschrieben. Das Ventil schließt bei niedrigem Flaschendruck langsamer und die Mitteldruckkammer nimmt noch einen Extraschluck Pressluft welcher den Druck erhöht.

Mit nicht konstant mittlerem Druck,

Franz
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Uwe » Mo 14. Jun 2021, 13:57

Hier ein paar Bilder vom Probetauchen.
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Uwe » Mo 14. Jun 2021, 14:12

Das ging etwas schnell. Der probetauchgang dauerte nur 15 minuten und war 3 m tief und das Wasser hatte angenehme 7 Grad. Ich hatte etwas wenig Blei und hang schief im Wasser, keine guten Voraussetzungen. Ausser in Rueckenlage atmete sich der Automat extrem schwer. So schwer, dass ich ihn erstmal nicht fuer einen regulæren tauchgang einsetzen wuerde.

Arbeitsbedingt komme ich erst im Juli wieder zum Tauchen, bis dahin werde ich versuchen weicheres Silikon fuer die Rueckschlagventile aufzutreiben sowie ein manometer um den unterdruck im Mundstueck zu messen (der soll wohl so bei 4 mbar liegen).

Ich werde beim næchsten Probetauchen wohl auch mal an dem Justierschræubchen drehen, dass sas Mitteldruckventil øffnet in der Hoffnung, das ein frueheres øffnen den Atemwiderstand verringert. Und dann schauen wir mal weiter.

Gruss,

Uwe
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Franz » Mo 14. Jun 2021, 14:26

Uwe,
auf einem der Fotos ist zu sehen, dass du dein Gerät sehr hoch trägst. Hänge die Flasche so tief, dass der Automat unterhalb deines Nackens sitzt. Achte auf eine schräge Schwimmlage (30 Grad), dann steht er Automat auf Lungenhöhe und atmet sich leichter.
Am leichtesten atmen sich Zweischlauchregler in Seitenlage. Diese sollte aber nicht notwendig sein.

P1050697#.jpg
Flaschen tief hängen, schräge Schwimmlage. . .


Gruß,
Franz
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Uwe » Mo 14. Jun 2021, 18:42

Hi Franz,

Die 30 Grad hatte ich definitiv nicht. Ich hatte leider wenig Zeit und wollte Klobrille, Automat und neuen Anzug gleichzeitig testen, das war nicht die cleverste Idee. Der næchsten Versuch wird etwas kontrollerer durchgefuehrt, mit Blei an den Fuessen zur Sicherheit und meinem gewohnten Jacket, dann klappts auch mit den 30 Grad.

Gruss,

Uwe
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon Uwe » Mo 14. Jun 2021, 18:44

Ach ja, die Flasche hang schon so tief wie møglich, das tæuscht auf dem Bild, da steht sie noch auf meinem Rødeltisch.

Uwe
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Re: Èin neuer mit Nemrod Snark 3 Silver

Beitragvon oxydiver » Di 15. Jun 2021, 05:06

Hallo Uwe,

bist Du schon öfters mit Zweischlauchreglern getaucht? Extrem schwehr, hmm, das ist relativ. Ein bisschen schwehrer, bzw. anders atmen sich alle. Ich finde am besten merkt man Überwasser ob der Regler schwehr oder leicht geht, Unterwasser ist es von den beschriebenen Faktoren abhängig. Wenn es mir mal lästig wird gehe ich in senkrechte Lage, wenn er richtig zwischen den Schulterblättern hängt muss er dann etwa so wie Überwasser funktionieren.

Gruß Micha

Das Wasser sieht schön klar aus?!
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