Spiro Delta

Tiefenmesser, Tauchcomputer, Uhren,...

Spiro Delta

Beitragvon Franz » Fr 23. Sep 2022, 21:09

Hallo Zusammen!
Heute habe ich einen Spiro Delta 80m beim Tauchen verwendet. Er war bestimmt seit 10 Jahren nicht im Wasser und zeigte nicht an, bei 6 Meter stand er auf 1 Meter. . . Klopfen und schütteln half nicht. Wenn man von außen auf die Membran drückt, muß man ziemlich fest drücken bis sich der Zeiger bewegt, das ist nicht normal. Ich habe ihn aufgeschraubt, die Membran abgenommen, die Hebelmechanik funktioniert einwandfrei, reagiert sofort. Woran kann das liegen, ist die Membran steif geworden? Das kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht ist er wegen der langen Pause beleidigt. . . ? Jetzt im Ernst, hatte jemand schonmal das gleiche Problem?

TM La Spirotechnique Delta 80m#.jpg


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Re: Spiro Delta

Beitragvon Frog » Sa 24. Sep 2022, 03:05

Hallo Franz

das selbe Problem habe ich auch bei dem ein oder anderen Tiefenmesser die ich habe.
Das betrifft mehrere Marken. Von Dräger über russische bis Pirelli und ebenfalls La Spirotechnique.
Einzig beim Dräger habe ich etwas gefunden was etwas Abhilfe gebracht hat.
Dort war die Einlassöffnung korrodiert ,was nach Ultraschallbad wieder besser funktioniert hat.
Dies ist aber nur Drägerspezifisch Bauartbedingt.

Gruß Uwe
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Re: Spiro Delta

Beitragvon Franz » Sa 24. Sep 2022, 07:40

Hallo Uwe,

gut zu wissen, dass wenn die Burdonfeder verstopft ist, ein Ultraschallbad hilft.

Was mit der Membran passiert ist, bleibt rätselhaft. Ich glaube nicht, daß sie härter wurde.
Vielleicht hat sie sich verformt. . . . . ? Ich baue gelegentlich ein paar von den Instumenten
auseinander und messe mal genau nach.

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Re: Spiro Delta

Beitragvon Franz » So 25. Sep 2022, 13:20

Freunde der wohlfuntionierenden Membranen!

Also, Atra meint daß Membranen sich nach Jahren verformen können. Da ist was dran, denn es wurden merhrere kreisförmige
Sicken eingeprägt. Das führt zu inneren Spannungen, die sich mit der Zeit, peu á peu, bemerkbar machten. So kam es,
dass meine Membran nach Jahrzehnten in der Vitrine, 0.5 mm über dem Hebel stand. Sie wurde mit einem Stück Rundholz wieder Richtung Hebel gedrückt.
Am Ende stand der Zeiger bei 1 m. Das wurde durch ein neues Ausrichten des Zeigers kompensiert. Mal abwarten wie genau das Instrument jetzt anzeigt.

L1090224.JPG


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