Bibliophile, Bibliomane, Papiersammler und H. H.

Alles was noch so zur Tauchliteratur zu sagen wäre!

Bibliophile, Bibliomane, Papiersammler und H. H.

Beitragvon Tauch-Info-Büro » Sa 14. Feb 2015, 18:46

Da an meiner „Tauchgeschichte Spezial“ nicht einmal die Hälfte der HTG-Mitglieder interessiert ist und man wohl lieber Gratistexte im Netz liest (als zudem noch Papier horten zu müssen!), hier ein Kapitel aus meiner neuen Ausgabe 4/2015. Passt auch ein wenig zur gegenwärtigen Diskussion um ein Digitales HTG-Archiv und mögliche Beiträge der Papiersammler…

- Ein Bibliophiler ist ein Sammler von schönen, wertvollen, geschichtlich bedeutsamen und damit oft auch seltenen Büchern.
- Ein Bibliomane ist jemand, der in fast krankhafter Manie Bücher hortet.
- Ein Papiersammler, den Begriff prägte HTG-Schatzmeister Lothar Seveke, ist jemand, der alles Mögliche Gedruckte zu seinem Sammelgebiet zusammenträgt.
- H. H., klar, ist Hans Hass!

Der Bibliophile achtet auf guterhaltene Erstauflagen, auf selten gewordene Tauchbücher, auf Klassiker. Der Preis spielt weniger eine Rolle, dann wird eben die Anschaffung des neuen Autos noch ein wenig verschoben. Aber er ist auch jemand, der beispielsweise ein Buch, das er schon hat, noch einmal kauft, nur weil es auch noch den dazugehörigen Schutzumschlag hat.
Der Bibliomane sieht erst einmal das Buch, liest den Titel, die Inhaltsangabe oder kennt eine Besprechung. Ah, das würde mich auch interessieren. Spannend. Gelobt als eine der wichtigsten Neuerscheinungen. Ach da ist es ja. Beim Gang durch die Buchhandlung stechen ihm noch mehr schöne Bücher ins Auge. Als er an der Kasse steht oder in den Internetwarenkorb schaut, sind da stets mehr Titel präsent, als er ursprünglich kaufen wollte. Und eigentlich hat er ja schon einen beachtlichen Stapel ungelesener Bücher zu Hause. Alle interessant, jedes brauchbar, aber gerade jetzt? Egal, lese ich später, denkt er. Oder, wenn ich mal etwas nachschlagen will. Oder, wenn ich dann in Rente gehe und mehr Zeit habe. Lese ich alles nach. Und dann habe ich in der Thomas-Mann-Sammlung oder dem 20 Bände umfassenden Romanzyklus von Zola „Die Rougon-Macquart“ jetzt noch die fehlenden Titel parat. Wer weiß, ob ich es später überhaupt noch in eine Bücherei zugehen, rein physisch schaffe? Aber, falls an die Wohnung gefesselt, tappere ich einfach die wohlgefällig sortierten Buchreihen entlang (ist aber eher ein Merkmal des Bibliophilen, der Bibliomane hat gar nicht so viel Platz!), greife eines heraus - und lese! Ich habe ja jetzt Zeit und Bücher.

Doch gewiss scheint auch, wie die Erfahrung des Altgewordenen lehrt: Die erhoffte Lesezeit kommt nie. Aus vielerlei Gründen. Angefangen von stets neu hinzukommenden Büchern, über gesundheitliche Probleme bis zu immer noch fehlender Zeit. Man weiß ja: Rentner haben nie Zeit! Und am Lebensende müssen die Erben einen Entsorgungsdienst anheuern. Im Sperrmüll oder Altpapiercontainer häufen sich schließlich Hunderte nie gelesener Bücher. C'est la vie! Aber uns Büchersammlern zum Trost: Wenigstens solange man lebt, hat man Freude an den Dingen. Man darf sich nur nicht um die Zukunft der Sammelobjekte sorgen. Vom Blickwinkel der Wolke aus gesehen ist es ja ziemlich egal, ob die Sammlung an Liebhaber für eine Million verkauft wurde, ob in Bibliotheksarchive eingereiht oder ob in der Altpapiermühle das Mahlwerk erwartungsvoll knirscht…

Um mit einem Beispiel aufzuwarten, wie ein Sammler ticken könnte: Siebe, Henry: Conquest of the Sea, A book about Divers and Diving. London 1874. Ein frühes Buch, ein klassisches Buch, dem ich schon Jahre hinterherjagte. In deutschen Bibliotheken nicht vorhanden und nach Schottland konnte ich nicht fahren, um es beispielsweise in Edinburgh auszuleihen. Dann wurde es ein einziges Mal von einem deutschen Versandantiquariat angeboten. Preis: 680 Euro. Dafür aber ohne Versandkosten!
Der Bibliophile schlug zu. Was für ein schönes Buch! Ledergebunden, gut erhalten, aus den einstigen Beständen einer schottischen Hochschulbibliothek, aber ohne unschöne Aufkleber und Einlagen.
Der Bibliomane überlegte nach drei Tagen der Bewunderung: Für dieses Geld kannst du dir aber doch eine stattliche Anzahl anderer Bücher kaufen!
Der Papiersammler kopierte sich schließlich die wichtigsten Seiten und sicherte mit dem Scanner einige Bil-der. Das Original schickte er fristgerecht und mit Entschuldigungen an den Versandhändler zurück. Die Jagd war zu Ende.

Ganz klar, meist tendiert der Herausgeber zum Typ Papiersammler. Das Buch ist wichtig, der Text darin. Also darf es auch ein ausgemustertes Bibliotheksexemplar sein, das man antiquarisch drastisch preiswerter bekommt - aber oft auch mit aufgepappten Standortsigeln, eingeklebten Verleihzetteln und allerlei Sünden von nicht sehr liebevollem Umgang mit dem Buch. War ja nicht das Eigene, nur ausgeliehen. Doch nichts ist endgültig. Der Herausgeber wechselt auch schon mal seine Ansicht. Zwei Hans-Hass-Bücher kaufte er doch noch einmal wegen des vorhandenen Schutzumschlages, auf den er neuerdings auch Wert legt. Die kosteten allerdings auch nur wenige Euro …

Wie kommt nun Hans Hass ins Spiel? Na ja, für Taucher, die mit Hans Hass groß wurden, der Testfall, ob Tauchbuchliebhaber oder nicht. Der Herausgeber wenigstens denkt, je eines seiner Bücher gehört schon in die Büchersammlung. Auch wenn man darin nicht mehr liest. Haben und irgendwie Gedenken ist alles. Man muss es ja nicht so weit treiben, auch die verschieden Ausgaben oder Auflagen zu sammeln („Unter Korallen und Haien“ beispielsweise wurde von 1941 in kriegsbedingter mieser Papierqualität im Deutschen Verlag, Berlin, bis 1977 bei Bertelsmann, München, immer mal wieder neu aufgelegt) oder gar die entsprechenden Übersetzungen. Egal vielleicht auch der Erhaltungszustand, ob Erstausgabe, signiert, vorhandener Schutzumschlag oder was auch immer. Nun, dem Herausgeber ist das wenigstens mit den Büchern der Familie Hans Hass gelungen: Bis auf eine unerreichbare Ausnahme, die er sich nicht einmal an-sehen konnte: Hass, Hans: Fische und Korallen. Singen-Hohentwiehl: Aluminium Walzwerke Singen GmbH, 1958 [Kalender, Sonderdruck einer Auflage von 100 Expl. auf kaschierter Aluminiumfolie].

Den einen oder anderen „Hans Hass“ besitzt der Herausgeber aber doch doppelt, eben die erwähnten bei-den Ausgaben von „Unter Korallen und Haien“. Die andere Ausnahme ist ein Geschenk von Dieter Harfst: „Fotojagd am Meeresgrund“! Die Erstauflage von 1942, schlechter erhalten als sein anderes Exemplar, aber versehen mit einer Widmung von Hans Hass: „Dem lieben Direktor Beier mit den besten Wünschen zum neuen Jahr. 17. 1. 1942, Hans Hass“! Die Widmung ist zwar nicht für den Verleger bestimmt, aber immerhin …
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Bild 031_Die Widmung.jpg
Die Widmung

Mal angenommen, man könnte weitere Klassiktauchen-Freunde motivieren, Hans-Hass-Sammler zu werden. Einfach aus Tradition! Bezugsquellen für relativ preiswerte Bücher Nummer 1 sind natürlich eBay und Online-Antiquariate. E-Bay ist klar, bei den Online-Antiquariaten benutzt man am besten eine Vergleichssuchmaschine wie Just Books (http://www.justbooks.de), die weltweit in über 1,5 Millionen Buchangeboten (neu, gebraucht, antiquarisch) internationaler Onlinehändler stöbert. Und wenn gefunden, die verschiedenen Angebote einschließlich der Versandkosten, auflistet. Hans Hass erstes Buch „Jagd unter Wasser mit Harpune und Kamera“ beispielsweise, stand hier im August 2014 mit einer Preisspanne von 181,20 bis 450,00 im Angebot, bei eBay mit 325,02 Euro! „Unter Korallen und Haien“, eines der häufigsten H.-H.-Bücher, gibt es dagegen, sogar mit Schutzumschlag, schon ab 2,00 + 2,20 Euro Versand-kosten. Wenn man Glück hat und kein anderer bietet. Und vielleicht kann man (vorerst) auch auf jene Aus-gaben verzichten, in denen die Texte früherer Ausgaben zusammengefasst sind.

Verlagsneue Publikationen gibt es nicht mehr und infrage kommende Verlage werden sich auch hüten, das Risiko einer Neuauflage einzugehen. Bis auf eine Ausnahme: Einige Originalexemplare seiner 1948 gedruckten Doktorarbeit lagern immer noch in den Magazinen des Stuttgarter Wissenschaftsverlags Schweizerbart:
Hass, Hans: Beitrag zur Kenntnis der Reteporiden. Mit besonderer Berücksichtigung der Formbildungsgesetze ihrer Zoarien und einem Bericht über die dabei angewandte neue Methode für Untersuchungen auf dem Meeresgrund. 1948. V, 140 Seiten, 63 Abbildungen, 10 Tafeln, 23x30cm, Zoologica, Heft 101, ArtNo. ES169010100, brosch., Preis: 51.00 €. Findet man unter dem Link:
http://www.schweizerbart.de/publication ... a_Heft_101

Veröffentlichungen der Hans-Hass-Familie
in chronologischer Reihenfolge. Die hier publizierte Bibliografie stammt aus „Meine illustrierte Chronologie und Bibliografie der Tauchgeschichte. Band II: Systematically and Alphabetical Bibliography des Herausgebers und bezieht sich nur auf Themen aus der Unterwasserwelt.
Das […] ist die Buchnummer in meiner Sammlung. Keine Buchnummer = kein Exemplar in der Sammlung. Die Lücken sind beträchtlich.
Der Herausgeber verhehlt nicht, dass er seine Datensammlung auch mit den Angaben von Michael Jungs Verzeichnis der Veröffentlichungen von Hans Hass ergänzte. Bibliografien sind immer Arbeiten, die auch auf andere Bibliografien aufbauen. Glücklicherweise. Er hat allerdings nur Angaben übernommen, die lediglich das Thema Unterwasserwelt tangieren.

1938
Hass, Hans: Fischjagd unter dem Meere. Der Angelsport, Wien. 1938, Nr. 4.

1939
Hass, Hans: Jagd unter Wasser. Der deutsche Unterwasserjäger Hans Hass erzählt von seinen Erfahrungen. Die Post, München 1939, Nr. 13, S. 6.
Hass, Hans: Ein Jäger, der nur 90 Sekunden jagt. Berliner Illustrierte Zeitung 1939, Nr. 31.
Hass, Hans: Jagd unter Wasser mit Harpune und Kamera. Stuttgart, 2. Aufl. 1939 [698].

1940
Hans Hass: Wir leben unter Fischen. Berliner Illustrierte Zeitung 1940, Nr. 44, S. 1002-1004; Nr. 46, S. 1196-1199; Nr. 47, S. 1236-1243; Nr. 48, 1268-1275; Nr. 49, S. 1284-1307.

1941
Hass, Hans: Unter Korallen und Haien. Berlin: Ullstein Verlag, 1941 [412].

1942
Hass, Hans: Kolonie Meer: Eine Forschungsaufgabe für die Zukunft. Das Reich, 1942, 10. Mai, S. 13.
Hass, Hans: Ägäisches Meer: Mit Haifischen auf Du und Du. Leipziger Neueste Nachrichten 1942, 28. Nov., S. 3.
Hass, Hans: Fotojagd am Meeresgrund. Harzburg: Heering-Verlag, 1942 [270].
Hans Hass: Mein Weg zu den Haien. Berliner Illustrierte Zeitung 1942, Nr. 50; Nr. 51, S. 677-679; Nr. 52, S. 690-691. 1943, Nr. 1, S. 6-7; Nr. 2, S. 18-19; Nr. 3, S. 30-31.

1947
Hass, Hans: Drei Jäger auf dem Meeresgrund. Zürich: Orell Füßli, 1947. Würzburg 1957 [Zusammenfassung der Erlebnisse in Südfrankreich, Dalmatien und in der Karibik, 262].

1948
Hass, Hans: Drei Jäger auf dem Meeresgrund. Schweizerische Fischereizeitung 1948, Nr. 4.
Hass, Hans: Beitrag zur Kenntnis der Reteporiden mit besonderer Berücksichtigung der Formbildungsgesetze ihrer Zoarien und einem Bericht über das Schwimm-tauchen als neue Methode der Meeresforschung. Dis-sertation. Zoologica, Stuttgart: Schweizerbart’sche Verlagshandlung, 1948, Bd. 37, Nr. 101 [785].

1949
Baierl, Lotte: Expeditionen in Wiener Eismeer. Große Österreich Illustrierte: Wien 1949, Oktober.
Baierl, Lotte: Abenteuer mit Fischen auf dem Meeresgrund. Sie und Er: Zofingen, 1951, Nr. 2, S. 20-21.
Hass, Hans: Menschen und Haie. Zürich: Orell Füssli Verlag, 1949; 4. Aufl. 1962 [Zusammenfassende Schilderung der Griechenland-Erlebnisse und der Entwicklung des Schwimmtauchgerätes, [701].

1950
Hass, Hans: Menschen unter Haien. Berliner Anzeiger 1950, 2. April.
Hass, Hans: Ich tauchte im Roten Meer. Große Österreich-Illustrierte, Wien 1950, 18. März, S. 3-7.
Hass, Hans: Mit Tauchgerät und Kamera auf der Spur des Teufelsrochens, das Geheimnis des Manta. Schweizer Illustrierte Zeitung, Zofingen 1950, Nr. 20, 17. Mai.
Hass, Hans: Menschen unter Haien. Berliner Anzeiger 1950, 2. April.
Hass, Hans: Mit Hans Hass in die Rote Hölle. Quick 1950, 3. Dezember.
Hass, Hans: Mit Tauchgerät und Kamera auf der Spur des Teufelsrochens - das Geheimnis des Manta. Schweizer Illustrierte Zeitung, Zofingen 1950, 17. Mai.

1951
Hass, Hans: Der Ritt auf dem Riesenhai. Sie und Er 1951, 27. April.
Hass, Hans: Hass erzählt von seinen Abenteuern im Roten Meer. Schweizer Filmzeitung 1951.
Hass, Hans: Abenteuer zur See. Schweizer Illustrierte Zeitung, Zofingen 1951, Nr. 49, 4. Dezember.
Hass, Hans: Unter Haien, Polypen und Teufelsfischen. Feinde und Gefahren der Tiefsee. Fahrten und Abenteuer Nr. 4, Bamberg: Bayerische Verlagsanstalt, 1951 (auszugsweiser Nachdruck von „Fotojagd am Meeresgrund“) [895].

1952
Hass, Hans: Manta, Teufel im Roten Meer. Berlin: Ullstein Verlag, 1952, neue Ausg. 1958 [307].
Hass, Hans: Im Weltreich der Korallen. Quick 1952, 28. Dezember.

1953
Hass, Hans: Hans Hass zurück. Quick 1953, 22. März
Hass, Hans: Tiere, die das Meer besiegen. Quick 1953, 29. März ff.
Hass, Lotte: Eine Frau taucht am größten Korallenriff der Welt. Sie und Er 1953, 25. Juni.

1954
Hass, Hans: Ich fotografierte in den 7 Meeren. Seebruck: Heering, 1954. Lizenzausg. für die DDR: Ich tauchte in den 7 Meeren. Leipzig: Brockhaus, 1957 [101].
Hass, Hans: Mein Nachbar der Pottwal. Sie und Er 1954, 19. Februar.
Hass, Hans: Unterwasserfotografie. In: Stöcker, Heinrich: Die Leica in Beruf und Wissenschaft. Frankfurt 1954, S. 111-120.
Hass, Hans: Geheimnisvolle Unterwasserwelt. Westfälische Nachrichten 1954, 16 Juni.
Hass, Hans: Filmstudio auf dem Meeresgrund. Sie und Er 1954, 18. November.
Hass, Hans: Ich hörte den Wal schreien. Der Stern 1954, 7. März.
Hass, Hans: Technik und Methoden der modernen Unterwasserphotografie. Der Photo-Händler 1954, Dezember, S. 1038-1042.
Hass, Lotte: Mit Lotte Hass am Meeresgrund. Constanze, Hamburg 1954, 2. Dezember.

1955
Hass, Lotte: Verliebt in Hass und Hai. Constanze 1955, Nr. 2 ff.

1957
Hass, Hans: Können Wale schreien? Frankfurter Il-lustrierte 1957, Nr. 13, 30. März.
Hass, Hans: Wir kommen aus dem Meer. Forschungen und Abenteuer aus dem Meer. Berlin: Ullstein, 1957 [702].

1958
Hass, Hans: Fische und Korallen. Singen-Hohentwiehl: Aluminium Walzwerke Singen GmbH, 1958 [Kalender, Sonderdruck einer Auflage von 100 Expl. auf kaschierter Aluminiumfolie].

1961
Hass, Hans: Expedition ins Unbekannte. Berlin: Ullstein, 1961 [157].

1962
Hass, Hans: A new Theory of Atoll Formation. New Scientist 1962, Nr. 311, S. 268-270.

1970
Hass, Hans, jr.: Mein Vater lebt mir zu gefährlich. Hör Zu, Nr. 27, Juli 1970.
Hass, Lotte: Ein Mädchen auf dem Meeresgrund. Wien, Heidelberg 1970, Gütersloh, o. J. [97].

1971
Hass, Hans: In unberührte Tiefen. Die Bezwinger der tropischen Meere. Wien, München, Zürich: Molden, 1971 [Zusammenfass. bisheriger Tauchbücher, 63].

1972
Hass, Hans: Vorstoß in die Tiefe. Hamburg: Esso AG, 1972 [751].
Hass, Hans: Abenteuer unter Wasser. In: Merian - Karibik und Bahamas. Hamburg 1972, Nr. 10, S. 62-64.

1973
Hass, Hans: Welt unter Wasser. Der abenteuerliche Vorstoß des Menschen ins Meer. Wien, München, Zürich 1973 [98].

1977
Hass, Hans und Eibl-Eibesfeldt, Irenäus: Der Hai. Legende eines Mörders. München 1977 [204].

1980
Hass, Hans: Eroberung der Tiefe. Das Meer - seine Geheimnisse, seine Gefahren, seine Erforschung. (Überarbeitete Neuausgabe von „Vorstoß in die Tiefe“). Ravensburg 1980 [756].
Hass, Hans: Wie der Fisch zum Menschen wurde. Die faszinierende Entwicklungsgeschichte unseres Kör-pers. Gütersloh: Bertelsmann 1980 [754].
Hass, Hans: Im Roten Meer. Wiederkehr nach 30 Jahren. Wien: Orac, 1980 [572].

1984
Hass, Hans: Meine Fahrten mit der Xarifa. Tauchen, Hamburg 1984, Nr. 2, S. 42-47; Nr. 3, S. 16-19; Nr. 4, Seite 60-65; Nr. 5, Seite 46-52; Nr. 6, Seite 56-59; Nr. 7, Seite 36-41.

1986
Hass, Hans: Abenteuer unter Wasser. Meine Erlebnis-se und Forschungen im Meer. München, Berlin: F. A. Herbig, 1986 [603].
Hass, Hans und Eibl-Eibesfeldt, Irenäus: Wie Haie wirklich sind. München 1986, überarb. u. aktual. Neuaufl. von „Der Hai - Legende eines Mörders“.
Hass, Hans und Katzmann, Werner: Der Hans Hass Tauchführer. Das Mittelmeer. Wien, München, Zürich 1976 [418].

1991
Hass, Hans: Vorstoß in unbekannte Meere. Wien: Verlag C. Ueberreuter, 1991 [164].

1996
Hass, Hans: Aus der Pionierzeit des Tauchens. Hamburg 1996 [758].

2004
Hass, Hans und Schwaner, Birgit: Erinnerungen und Abenteuer. Wien: Verlag Styria, 2004 [406].

2005
Hass, Hans und Kleibel, Caroline: Was ich dir sagen möchte: Lebe immer deinen Traum! Salzburg: ecowin Verlag, 2005 [815].

2006
Hass, Hans und Schwaner, Birgit: Erinnerungen & Abenteuer (leicht gekürzte Fassung). In: Expeditionen in die geheimnisvolle Unterwasserwelt. Vom Pol zum Äquator, Die abenteuerlichen Reisen der großen Entdecker und Eroberer. Reader’s Digest, Stuttgart: Verlag das Beste GmbH, 2006
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Hans-Hass-Bücher im Regal
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Neuere Hans-Hass-Cover
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Einige Hans-Hass-Cover
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Re: Bibliophile, Bibliomane, Papiersammler und H. H.

Beitragvon oxydiver » So 15. Feb 2015, 17:51

Hallo,

ich bin dann ja wohl eher der Papiersammler. Obwohl ich auch Hans Hass Bücher habe, eben die, die am ehesten mit meinem Interssensgebiet übereinstimmen, also alle Alten. Zu zweiten habe ich mittlerweile alle Bücher der DDR zusammengetragen die mich damals zum Tauchen und auch zum Selbstbasteln inspiriert haben und natürlich die nötigen Firmenschrifte, Papiersammler eben.
Sehr schön finde ich deine Zusammenstellung aller Hans Hass Werke, da juckt es natürlich doch noch was zu besorgen, vielleicht auch die Doktorarbeit. Was mir aber ins Auge gestochen ist, ist das:
Hass, Hans: Menschen und Haie. Zürich: Orell Füssli Verlag, 1949; 4. Aufl. 1962 [Zusammenfassende Schilderung der Griechenland-Erlebnisse und der Entwicklung des Schwimmtauchgerätes, [701].
Stehen da vielleicht doch noch ergänzende Infos in Bezug auf meine "Forschungen" zum 1. Schwimmtauchgerät von Hass drin ??

Gruß Micha
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