Fragen aus Estland

Rund ums Helmtauchen!

Fragen aus Estland

Beitragvon Franz » Fr 16. Feb 2024, 08:57

Hallo Zusammen,

wir haben eine Anfrage aus Estland von einem Tauchhistoriker, er heist Veikko:

1.Frage:
Ich brauche diese Informationen für eine Präsentation am 28.02.2024
Ich mache eine historische Recherche über geborgene Schiffe in Estland und die Arbeit von Tauchern.
Haben Sie noch das Archiv der Reederei- und Bergungsgesellschaft mbH & Co. KG Archiv?
Oder können Sie mir sagen, wohin es geschickt wurde?
Oder kennen Sie jemanden, der damit gearbeitet hat?
Ich interessiere mich für eine Schiffsrettungsaktion im Jahr 1934 in estnischen Gewässern.
Das Schiff, dessen Ladung gesucht wurde, war:
https://www.wrecksite.eu/wreck.aspx?142884
Dieses Schiffswrack wurde 2008 gefunden und das Deck mit der Ladung entfernt.
Das Wrack ist 47 Meter tief, die Arbeit in einer solchen Tiefe zu einer solchen Zeit ist bewundernswert.
Das Bergungsschiff, mit dem die Arbeit durchgeführt wurde, war:
"Seemöwe" gebaut 1921 bei J.C. Tecklenborg AG, Geestemünde (Baunummer 361)
Eigner: OHG Wilh. Schuchmann, Geestemünde
1928 verkauft an Bugsier-, Reederei- & Bergungs AG, Bremerhaven
12/1934 verkauft über W. Rau Neusser Ölwerke AG
1/1935 als "Mgla" an Sowtorflot, Leningrad
1960 aus dem Lloyd's Register gestrichen

Es gibt ein Museum über den Schiffsbauer ("Seemöwe"), ich habe sie angeschrieben.
Ich habe auch an Loyds of London geschrieben (ich darf im April nachforschen, wenn ein neuer Archivmitarbeiter eintrifft).

Ich bin an jeder Information über diese Operation von 1934, über die Hamburger Bergungsfirma und "Seemöwe" interessiert.

2. Frage:
Während der deutschen Besatzung war hier die Bergungsfirma "Anker". Sie arbeiteten für die Deutschen, um gesunkene Schiffe und Fracht zu bergen. Es war ein estnisches Unternehmen, das von der deutschen Regierung unter Vertrag genommen wurde. Ich habe einige Informationen über die Besitzer und die Aktivitäten und suche weiter. Das ist kein Eilprojekt. Ein Foto aus dieser Zeit hinzugefügt. Das Foto mit dem Namen Bundesarchiv Reval kann mit dieser Bergungsfirma in Verbindung gebracht werden.
3. Sache: Irgendwie wurden hier in der Sowjetzeit deutsche Drägerhelme verwendet. 2 Helme sind noch in alten Taucherhänden. Anhand der Seriennummern hat David Dekker festgestellt, dass sie in den 60-er Jahren hergestellt und nach Schweden verkauft wurden.


Kriegsmarine tuuker merest välja tulemas 1942.a..jpg

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Bundesarchiv_Reval_13.09.1941_Estnischer Selbstschutz.jpg

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Gruß,
Franz
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Franz
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