Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Diskussionen und Berichte zu historischen Nachbauten und deren Erprobung

Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Frog » Mi 6. Mär 2019, 19:20

Habe bei der Seilerei meines Vertrauens mal nachgeschaut ,was noch in Frage kommen könnte.
Es gibt durchaus mehrere Naturprodukte die dort angeboten werden.
Neben Hanf ,Viskose und Jute auch Sisal welches witterungsbeständiger ist aber nicht die Bruchkraft eines Hanfseils hat.
Interessant ist dort auch eine Version Polypropylen-Spinnfaser in Hanfoptik.
schicke dir per Mail die entsprechenden Seiten aus dem Katalog.
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Frog
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Di 12. Mär 2019, 21:07

Hallo Zusammen!

Wir müssen zwei Termine zum Tauchen mit dem Lederanzug absprechen.

1. Termin, Testtauchgang
Im Laufe dieses Monats wird der Lederanzug eingefettet und zum Tauchen vorbereitet, danach zum Ort des Testtauchgangs verschickt. Dr. Förster und Kollegen (Taucher) kommen dazu. Mögliche Termine an denen Dr. Förster Zeit hätte:

- 26. bis 28. März
- 5. - 9.April

Sollten diese Termine unsererseits nicht möglich sein, wird Dr. Förster an einen Kollegen delegieren. Der Testtauchgang könnte dann auch zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden. Wegen der knappen Termine, wäre es gut den Anzug in der ersten Aprilhälfte zu Wasser zu lassen.
Frage, könnt Ihr das im gleichen Schwimmbad, wie damals mit der gleichen Mannschaft durchführen? Bis dahin steht evtl. der Balg zur Verfügung. Wenn nicht, kann der erste verwendet werden.
Wegen des Lederfetts habe ich mit einem Bademeister in Neustadt gesprochen. Er sähe keine Probleme, da sehr viele Badegäste Sonnenöl verwenden, das herausgefiltert wird. Fragt bitte in Leipzig vorsichtshalber nach. Der Anzug wird außen nicht von Fett triefen sondern frisch geputzten Schuhen ähneln.

Das wird dazu noch benötigt:
- 1" Kunststoffschlauch, 2 Stück, Länge? Diese beiden Schläuche bitte in Leipzig zukaufen und herrichten. Der Schlauch muß mit 1" Schraubverbindungen an beiden Enden konfiguriert sein. Am Luftschlauch braucht es wieder das T-Stück.
Mit den Lederschläuchen soll nicht getaucht werden.

- Eine 1 oder 2 Liter Pressluftflasche, gefüllt, mit Druckminderer und Inflatorschlauch sowie ein Seilstück zum Umhängen der Flasche. Kann das jemand zur Verfügung stellen? Ein Einlaßventil für Trockentauchanzüge wird unterhalb der Bauchkausche vorn links eingebaut. Es wird vom unteren Jackensaum überdeckt. Thomas Förster besorgt das Ventil und schickt es nach Neustadt.

- Zwei Bleigurte mit je 8 kg Gewicht. Sie sollen kreuzweise wie Achselgewichte getragen werden. Schnellabwurfschnallen nach vorn. Die beiden Bleisandalen wiegen je 10 kg. Das Gewicht an den Gurten muß im Versuch ermittelt werden.

- 1 leichter Schutzanzug aus dem Baumarkt um die Kleidung des Tauchers vor dem Lederfett zu schützen.

- 1 paar leichte Stoffschuhe, welche in die Lederstiefel gesteckt werden. Das erleichtert das Tragen der Bleisandalen. Große 44 passt hinein. Neoprenesocken sollten auch gut dafür sein.

- 1 Nackenpolster damit das Helmgestell unserem Taucher nicht unangenehm auf die Schultern drückt. Es wird von den Bleigurten nach unten gezogen. . . Ein gefaltetes dickes Handtuch sollte den Zweck erfüllen.

- Werkzeug: je 1 Gabelschlüssel 10 und 27 mm, Schraubenzieher 10 x 1,5 mm. Diese Werkzeuge würden nur gebraucht, wenn Umbauten an den Schlauchanschlüssen, am Helmfenster oder dem Luftablaß notwendig werden sollten. Davon ist nicht auszugehen.

- Da wir diesmal mit einem eingefetteten Anzug tauchen, wird noch ein Eimer benötigt inden das Wasser aus dem Anzug nach dem Tauchgang geleert wird. Das sollte nicht ins Schwimmbad gekippt werden.

- Ansonsten die gleiche Zusatzausrüstung wie damals, Sicherungstaucher, Sicherungsseil, 10 l Pressluftflasche mit T-Stück, Taucherhocker, Antibeschlagmittel, usw.

2. Termin, Vorführung in Stralsund am 19. Mai und evtl. am 23. - 26. Mai.
Das müssten einige von uns aus dem Norden in Stralsund zum Museumstag durchführen. Reisekosten werden bezahlt.
Für den Tauchgang im Container wird ein Taucherfahrstuhl bereitgestellt um den Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. Bis dahin sollten die Achselgewichte gegossen sein. Der Termin vom 23. - 26. Mai überschneidet sich mit unserer Veranstaltung in Neustadt.

Ich bitte um eure Stellungnahmen und Vorschläge.

Gruß,
Franz
Zuletzt geändert von Franz am Mo 25. Mär 2019, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Mo 18. Mär 2019, 11:17

Hallo Zusammen!

Habe mit Thomas Förster und Frau Barthold telefoniert.
Der Anzug soll an einer Stelle (Stiefel) zunächst mit Vaseline von außen behandelt und getestet werden. Bei größerer Undichtigkeit, folgt eine Behandlung innen entlang der Nähte. Dabei kommt ein Warmluftföhn zum Einsatz, damit die Vaseline schön einzieht. Vaseline ist sehr alterungsbeständig und bleibt elastisch, enthält keine Lösungsmittel, sie greift das Leder nicht an. Das ist wichtig für die Ausstellung im Museum. Deshalb will Dr. Förster auf die Verwendung einer pech- und Schweineschmalzhaltigen Mischung gemäß der Zeit um 1800, verzichten. Das Schweineschmalz würde mit der Zeit ranzig, riechen. . . .

Thomas Förster hatte ich vor einigen Tagen folgendes geschrieben:

An der Ausrüstung würde ich gerne noch etwas ändern. Es war vorgesehen an den Anbauten Nieten zu verwenden. Bis der Anzug richtig zusammengebaut war, mußte ich Ihn einige male wieder auseinander bauen. Aus dem Zeitzeugenbericht wissen wir, daß Peter K. ebenfalls öfters umgebaut hat bis alles funktionierte. Schrauben lassen sich problemlos montieren und wieder demontieren. Nieten müssen jedesmal ausgebohrt werden. Sie sind für dauerhafte Verbindungen gemacht. Es ist daher anzunehmen, daß Kreeft Schrauben und keine Nieten verwendet hat. Wenn Du nichts dagegen hast, wandle ich die Nieten in Schrauben um, versehe sie mit einem Schlitz für Schraubenzieher.

T. Förster: Ich folge dem Vorschlag, es ist nachvollziehbar, daß Schrauben verwendet wurden.
L1230223#.jpg


Gruß,
Franz
Zuletzt geändert von Franz am Mo 25. Mär 2019, 09:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Mo 25. Mär 2019, 08:59

Hallo Zusammen!

Am Wochenende wurde der komplette Anzug eingefettet. 1250 ml Vaseline hat das Leder aufgenommen.
Sie wurde von Hand aufgetragen, mit einem Heißluftgebläse erwärmt und einmassiert. Die Hand hielt ich immer im Luftstrom um eine Überhitzung zu vermeiden. Es waren zwei Durchgänge notwendig, bis das Leder gesättigt war. Die Prozedur hat 10 Stunden gedauert. Vorher wurde ausprobiert, ob es ausreicht nur entlang der Nähte einzufetten. Das hat sich als falsch herausgestellt.

L1230230#.jpg
Linksgedrehter Stiefel vor dem Einfetten.

L1230244#.jpg
Hosenbein, vor der Wärmebehandlung innen mit Vaseline bestrichen.

L1230232#.jpg
Eingezogenes Fett nach der Wärmebehandlung. Das Leder färbte sich dabei dunkelbraun. Die Spachtel hat sich beim Auftrag nicht bewährt. Schneller und gleichmäßiger gings mit der Hand.

Außen wurde der Anzug entlang der Nähte mehrmals eingefettet und erwärmt. Die Außenseite (Narbe) nahm fast kein Fett mehr auf.
24 Stunden nach dem Einfetten wurde einer der Stiefel in ein Wasserbehälter gestellt. Nach einer Stunde stand darin das Wasser 2 - 3 mm hoch, insgesamt 34 ml. Wir können davon ausgehen, daß nach einem 30-minütigen Tauchgang mit dem ganzen Anzug, das Wasser bis zur Wade in den Stiefeln steht. Das war bei ähnlichen Rekonstruktionen in Skandinavien auch der Fall.

In den nächsten Tagen wird der Anzug zusammengebaut und mit Pressuft etwas aufgeblasen. Ich bin gespannt, wie lang er den Druck hält.

Gruß,
Franz
Zuletzt geändert von Franz am Do 28. Mär 2019, 06:50, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Di 26. Mär 2019, 13:26

Hallo!

Der Anzug wurde über die Kauschen verbunden und aufgeblasen.

L1230248k.jpg
Anzug unter Druck

L1230246k.JPG
Schnürsenkel von Wanderschuhen (rot) ließen sich gut verknoten.

L1230257k.jpg
Das einfache Einlaßventil hält dicht.


Alle Nähte wurden abgehört, nirgends war ein Entweichen der Luft zu vernehmen. Der Überdruck ließ nur langsam nach.

Fazit: Unter Wasser steht der Anzug nur im Helm unter Überdruck, ca. 45 cm Wassersäule oder 0,045 bar. Wasser ist ein dichteres Medium als Luft, wird langsamer einsickern als die Luft entwichen ist. Es wird sich tropfenweise in den Stiefeln und Unterarmen sammeln.

Das 4mm Hanfseil ließ sich nicht fest um die Kauschen verknoten. Das lag sicher an meinem amateurhaften Schnürsenkelknoten. Sehrviel besser verhielten sich lange Schnürsenkel aus Baumwolle.
Das Hanfseil könnte per Seilspanner ordentlich angezogen werden, so vielleicht: https://www.youtube.com/watch?v=h1pr_9BB66A
Ich muß nachdenken, bin kein "Knotenkundler". Die Lösung muß einfach und sicher sein, leicht wieder zu öffnen.

Vielleicht habt Ihr eine Idee?

Franz
Zuletzt geändert von Franz am Mo 29. Apr 2019, 16:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon oxydiver » Mi 27. Mär 2019, 05:55

Hallo Franz,

Gratulation zu der geleisteten Arbeit, ich finde der Anzug sieht sehr schön authentisch aus. Du kannst Dir sicher sein das ich den Arbeitsaufwand der in der Konstruktion, Koordination, Abdichtung und finalen Zusammenstellung des Anzugs liegt sehr gut einschätzen kann. Ich bin mir sicher das der Anzug wie von uns vorgesehen funktionieren wird. Es ist schade das die reale Arbeit nur auf wenige Schultern verteilt werden konnte. Bleibt zu hoffen das sich für die Test und Vorführungstauchgänge genügend aktive Helfer finden.
Als Binsenweisheit, die Du natürlich auch selbst weißt, könnte ich noch hinzufürgen das man die Nähte mal mit Spülmittelwasser absprühen könnte um zu sehen wo Blasen auftreten, aus den Lederporen oder den Nähten.
Das so ein Lederanzug nie ganz dicht sein kann ist ebenfalls so eine Weisheit die allen bekannt sein müsste die sich mit der Materie schon mal mit historischem Hintergrund befasst haben. Die Füße sind nun mal am meisten mit dem relativen Überdruck zur Luftblasenkante im Helm beaufschlagt also 0,15bar vielleicht.
Die Abdichtung mit Vaseline entspricht dem Wunsch des AG , museumstechnischen Überlegungen und sicher auch dem ökologischen Gesichtspunktem beim Test, verkleben wird es die Poren sicher nicht ganz so gut wie die historischen Dichtmischungen mit Pechanteil.

Meine Überlegungen zum Verbinden der Anzugteile:
Die Abbindung muss mit zwei Helfern erfolgen die jeweils in zwei entgegengesetzte Richtungen ziehen können erfolgen, allein geht das schlecht. Die Abbindung sollte ähnlich eines Takeling mit zwei, drei Windungen erfolgen bevor ein klacher Knoten, der nicht direkt auf dem Leder liegen sollte, des Ganze verbindet.
Meines Erachtens wäre dazu ein Webeleinsteck mit zusätzlichen Windungen geeignet. Der bekneift sich festgezogen erst mal selbst und könnte dann noch zusätzlich mit einem zusätzlichen Knoten auf Slip gesichert werden. Die Hanfschnur wird ein übriges tun da das Material bei Feuchtigkeit schrumpft.

Also ich sehen den Tests optimistisch entgegen wenn da nicht noch das Zeitproblem wäre. Damit wäre ein definitiver Testtermin erst mal das Wichtigste.

Gruß Micha
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oxydiver
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Mi 27. Mär 2019, 07:08

Guten Morgen Micha!

Vielen herzlichen Dank, das Kompliment gebe ich auch gerne an Dich . . . Ich freue mich auch mit dem Ergebnis.

Mit verdünntem Spülmittel habe ich an einigen Stellen nach Undichtigkeiten gesucht. Die Luft perlt etwas im Abstand an den Nähten, die meisten Nahtlöcher sind dicht. Auch auf der Fläche kam hin und wieder ein Bläschen hervor. Den ganzen Anzug wollte ich nicht mit Spülmittel besprühen. Frau Eversberg und Herr Kuhl haben gute Arbeit geleistet. Ich habe mit mehr Lecks gerechnet.

L1230266#.jpg

Webeleinenstek, das ist eine gute Lösung, sieht einfacher aus, viel eleganter, danke für den Tip. Hier links im Bild. Das Seil läßt sich ebenfalls gut anziehen. Die beiden Enden müssen mit einem Knoten gesichert werden. Den Webeleinensteck werde ich noch an der Bauchkausche ausprobieren, ob er auf dem großen Durchmesser funktionert.
Rechts ist der Zurrknoten mit zwei Windungen aus dem YouTube-Video zu sehen. Damit läßt sich das Seil sehr fest anziehen. Er funktioniert an den Beinkauschen und an der Bauchkausche.

webeleinensteck.png
Webeleinensteck oder Mastwurf
webeleinensteck.png (5.17 KiB) 3076-mal betrachtet

Gruß,
Franz
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Do 28. Mär 2019, 08:51

Freunde*innen der Knotentechnik,

der Webeleinensteck oder Mastwurf eignet sich nicht auf der Bauchkausche, deren Durchmesser ist zu groß. Am besten bewährt sich der Zurrknoten. Zwei davon werden nebeneinander gelegt. An den Beinkausen sind beide Knoten möglich.

Die Ausrüstung ist bereit für den Testtauchgang. Ihr müsst untereinander und mit Stralsund einen Termin festlegen. Ich bringe die Ausrüstung mit dem Auto zum Schwimmbad, richte mich nach euch.

Es gibt in England einen Experten für Knoten, Des Pawson:

Des-pawson-7.jpg

Schaut mal was Desmond alles kann: https://despawson.com/

Einen solchen Künstler gibt es sicher auch an unseren Küsten: https://www.knotengilde.de/
Ich habe dort mal angefragt ob es noch eine dritte, bessere Varinante für unseren Nachbau gibt.

Franz
Zuletzt geändert von Franz am Fr 29. Mär 2019, 14:05, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Do 28. Mär 2019, 11:32

Hallo!

Hier die Liste für den nächsten Testtauchgang in Leipzig. Falls noch etwas fehlt, bitte klingeln, ich trage ich es hier noch ein.

Bringt bitte diese Teile mit:

- 1" Kunststoffschlauch, 2 Stück, Länge? Diese beiden Schläuche bitte in Leipzig zukaufen und herrichten. Der Schlauch muß mit 1" Schraubverbindungen an beiden Enden konfiguriert sein. Am Luftschlauch braucht es wieder das T-Stück.
Mit den Lederschläuchen soll nicht getaucht werden.

- Eine 1 oder 2 Liter Pressluftflasche, gefüllt, mit Druckminderer und Inflatorschlauch sowie ein Seilstück zum Umhängen der Flasche. Ein Einlaßventil für Trockentauchanzüge wird unterhalb der Bauchkausche vorn links eingebaut. Es wird vom unteren Jackensaum überdeckt. Thomas Förster besorgt das Ventil und schickt es nach Neustadt.

- Zwei Bleigurte oder Tragetaschen mit je 8 kg Gewicht. Sie sollen kreuzweise wie Achselgewichte getragen werden. Schnellabwurfschnallen nach vorn. Die beiden Bleisandalen wiegen je 10 kg. Das Gewicht an den Gurten muß im Versuch ermittelt werden.

- 1 leichter Schutzanzug aus dem Baumarkt um die Kleidung des Tauchers vor dem Lederfett zu schützen. Die Vaseline läßt sich sicher im Waschautomat wieder entfernen.

- 1 paar leichte Stoffschuhe, welche in die Lederstiefel gesteckt werden. Das erleichtert das Tragen der Bleisandalen. Große 44 passt hinein. Neoprenesocken sollten auch gut dafür sein.

- 1 Nackenpolster damit das Helmgestell unserem Taucher nicht unangenehm auf die Schultern drückt. Es wird von den Bleigurten nach unten gezogen. . . Ein gefaltetes dickes Handtuch sollte den Zweck erfüllen.

- Da wir diesmal mit einem eingefetteten Anzug tauchen, wird ein Eimer benötigt inden das Wasser aus dem Anzug nach dem Tauchgang geleert wird. Das sollte nicht ins Schwimmbad gekippt werden.

- Ansonsten die gleiche Zusatzausrüstung wie damals, Sicherungstaucher, Sicherungsseil, 10 l Pressluftflasche, Druckminderer Taucherhocker, Antibeschlagmittel, usw.

Ich bringe, neben dem Anzug, diese Teile mit:

L1230271#.jpg


Gruß,
Franz
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Mo 1. Apr 2019, 10:22

Hai!

Die Lederschläuche müssen noch abgedichtet werden, auch wenn sie erstmal nicht zum Einsatz kommen. Einfetten der Nähte nur von außen reicht nicht aus. Bei 0,5 - 1 bar Druck sprudelt es entlang der Nahtlöcher und aus der Lederfläche.

Frage, wie fetten wir die Schläuche von innen? Länge 3,8 m, Innendurchmesser 26 mm, 2 Liter Volumen.

Idee 1
Schlauch senkrecht hängen, unten abdichten und mit auf 60 Grad erhitztem Rapsöl (wird nicht ranzig) volllaufen lassen. Etwas Druck in den Schlauch geben, damit das Öl gut ins Leder kriecht. Danach den Schlauch unten öffnen und das Öl ablaufen lassen.

Idee 2
Vaseline erwärmen und verflüssigen, in den senkrecht hängenden Schlauch laufen lassen. Schlauch am einfüllende verschließen und alles nochmal bei 60 Grad in den Backofen. Etwas Druck in den Schlauch geben. Den Schlauch mit heißem Inhalt senkrecht hängen und auslaufen lassen. Sollte das Vaseline nicht genügend auslaufen, nochmal erwärmen, senkrecht hängen. . . Wenn notwendig mit dem Heißluftföhn nachhelfen, bis alles ausgelaufen ist.

Idee 2, ist wohl besser, da wir bereits mit Vaseline gute Erfahrung gemacht haben. Das Problem wird sein, das überflüssige Vaseline wieder aus dem Schlauch zu bekommen.
Idee 1, ist leichter durchzuführen, da das Öl leicht wieder herausläuft. Sollte sie nicht funktionieren, können wir mit Vaseline nichtmehr nachbessern, da das Leder bereits mit Rapsöl vollgesogen ist.


Hat jemand eine Idee3?

Ich frage Frau Barthold, mal sehn.

: )
Franz
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Frog » Mo 1. Apr 2019, 17:26

Hallo Franz
Mir fällt dazu eine weiche Flaschenbürste mit stabilen Draht ein mit der man die Vaseline in den Schlauch bringen könnte.
Mache das in etwa mit meinen Probenahmenrohren 1/2 Zoll 2 Meter ,um sie zu reinigen.
Wenn ich dran denke mach ich morgen mal nen Foto von meiner Konstruktion.;)
Gruß Uwe
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Frog » Di 2. Apr 2019, 04:39

Allerdings sehe ich da ein Problem an den Stellen wo die innenliegende Spirale sitzt.
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Di 2. Apr 2019, 06:19

Hallo Uwe,

in einem der Schläuche ist die Spirale verbogen, dort wird es Probleme geben. Ein dritter Schlauch mit stärkerem Messingdraht ist in Arbeit, Drahtdurchmesser 2 mm. Der Schlauch sollte nächste Woche hier sein. Er kann für die Sprachverbindung verwendet werden, da er von außen druckbelastet wird. Den anderen Schlauch mit 1,5 mm Spirale können wir zur Beatmung verwenden, er steht unter Innendruck. Die Lederschläuche werden wohl nur im Museum ausgestellt. Wenn wir sie dicht bekommen, sollten die Schläuche auch im Wasser ausprobiert werden. In Leipzig verwenden wir wieder Michas Gartenschläuche.

Gruß,
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Do 4. Apr 2019, 16:05

Lederfans,

Frau Barthold hat auf meinen Beitrag vom Montag den 1. April, geantwortet:

„Ich möchte Ihnen dazu raten bei Vaseline zu bleiben. Das Rapsöl liegt bei Raumtemperatur flüssig vor und wird bei den Druckverhältnissen nicht abdichten sondern bestimmt verdrängt. Sie können die Vaseline neben der Wärmezufuhr alternativ auch mit einem unpolaren Lösungsmittel verdünnen (n-Hexan). Achten Sie dabei entsprechend auf den Arbeitsschutz! Das Lösungsmittel ist gut flüchtig. Wenn der Schlauch sich nach dem Befüllen an einem gut belüfteten Ort befindet wird das Lösungsmittel schnell abdampfen und die Vaseline sich entsprechend in der Faserstruktur verfestigen und abdichten. Dann sollte nach einigen Tagen des Abdampfens für den Taucher auch keine Gefahr bestehen. Am besten arbeiten Sie draußen".

Man muß die richtigen Leute fragen. . .

Also, Vaseline verdünnen, den Schlauch damit füllen, etwas Druck drauf geben bis die Mischung aus den Nähten kommt. Danach die verdünnte Vaseline herauslaufen lassen. Den Schlauch senkrecht einige Tage in die Sonne hängen lassen bis der Lösungsmittelgeruch verschwunden ist.

Das hat man damals zu Zeiten von Peter Kreeft, mit ziemlicher Sicherheit nicht so gemacht. Das Schlauchleder wurde wohl vor dem Nähen mit Fett und Pech getränkt und danach mit dem Eskimostich um die Spirale genäht.

: )
Franz
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Do 18. Apr 2019, 12:52

Bericht
Testtauchgang Kreeft, 16. April 2019, Leipzig Sachsentherme.

Hallo Zusammen!

Unser Nachbau funktioniert!

Teilnehmer:
Ulf Barthel
Ralf Deuerling
Uwe Gläser
Christian Horn (Taucher)
Michael Müller
Anne Paschen DMM
Franz Rothbrust
Lothar Seveke
Stehen alle in der Liste?

Tauchdauer ca. 15(?) Minuten, maximale Tauchtiefe 3,8 m (Beckenboden).
Luftversorgung wie beim ersten Testtauchgang. Zusätzliche 1 l Pressluftflasche mit Ventilanschluß am Anzug als Bailoutmöglichkeit.

Anzug
Er war problemlos anzuziehen. Der weite Schnitt war von Vorteil. So konnte sich der Anzug in Nähe der Kauschen direkt, ohne zu ziehen, an den Körper legen. Das sieht man gut an den Beinkauschen auf dem Foto unten. An den Hosenträgern brauchts oben noch ein paar Löcher. Nach dem Tauchgang waren 0,25 bis 0,5 l Wasser in den Stiefeln.
Im Bereich des Helms und den Schultern entwich viel Luft aus den Nähten. Die Vaseline wurde kurz nach dem Abtauchen durch den relativen Überdruck (ca. 0,025 bar) aus den Nähten gedrückt. Es muß ein festeres Dichtmittel verwendet werden, welches elastisch bleibt, nicht brüchig wird. Ich bin dazu in Kontakt mit Frau Barthold. Sie hätte einige Vorschläge. Nach Ostern wissen wir mehr.

Anbauteile
Helmfenster und Schlauchanschlüsse funktionierten einwandfrei, waren dicht. Das Schnabelventil vom Luftablaß und das Rückschlagventil im Helm taten ebenfalls ihre Dienste.

Sprechverbindung
Sie funktioniert nur an der Oberfläche. Mit zunehmender Tauchtiefe steht die Helmmembran unter Druck und kann kaum vibrieren.

Gewichte
Es wurden zwei Bleigurte mit je 5 kg kreuzweise getragen. So bleib der Helm auf den Schultern. Die Gewichte hingen unter den Achseln. Zusammen mit den Schuhen (je 10 kg) war der Taucher optimal ausgebleit. Summe der Gewichte 30kg. Ein Schulterpolster war wegen dem Helmrahmen aus Rundstäben, notwendig.

Luftablaß
Dieser hat in geringerer Tiefe funktioniert. Nach einigen Minuten entwich die meiste Atemluft aus den Nähten des Helms.

Schuhe
Es müssen noch ein paar Löcher in die Fersenriemen gestanzt werden. Sie sollten zusätzlich durch einen Gurt oder ein Seil gehalten werden, das durch die Fersenlasche gezogen und vorn verschlossen bzw, verknotet wird.

Kauschen
Diese waren dicht. Vor dem Zusammenbau wurden die entsprechenden Stellen nochmal dünn mit Vaseline bestrichen. An den Stiefeln genügt eine Schnur, die zweimal um die Kausche gewickelt wird. An der Bauchkausche wurden zwei getrennte Leinen (4 mm Hanfseil) umgebunden. Es wurde ein „Zugknoten“ mit zwei halben Schlägen verwendet: https://www.youtube.com/watch?v=h1pr_9BB66A
Ein halber Schlag mit Slip wird genügen, so kann man den Knoten leichter lösen.

Kreeft-Replik003#.jpg
Christian auf Tiefe. Foto: Michael Müller


Herzlichen Dank an alle Helfer vorort. Das lief wie am Schnürchen.

Franz
Zuletzt geändert von Franz am Do 2. Mai 2019, 16:18, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Lothar » Do 18. Apr 2019, 16:08

Tauchzeit anhand der Fotos: 20.16 bis 20.23 Uhr
Mir kam's auch länger vor.
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Mo 22. Apr 2019, 15:58

Hai!

Die nächsten Schritte:

Helm
Dieser muß besser abgedichtet werden. Frau Barthold arbeitet an einer authentischen, elastischen Dichtmasse, die unsere Anforderungen erfüllt. Sie gibt nächste Woche verschiedene Empfehlungen ab.
Der Anzug war hier in Nestadt relativ dicht, hat nirgendwo hörbar abgeblasen. Bei Raumtemperatur ist die Vaseline dickflüssig wie Honig. Im Schwimmbad dagegen, ist sie fast davongelaufen, Raumtemperatur 28 Grad. . . .

Vorführung in Stralsund
Christian Horn hat vorgeschlagen im Tauchcontainer die Szene aus der historischen Abbildung "Tab 1" nachzustellen. Die Idee hat allen gefallen.
Dazu braucht es noch einiges an Vorbereitung und Organisation. Das ist derzeit im Gange.

Gewichte
Rob Krul gießt die beiden Achselgewichte.

Gruß,
Franz
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Mi 24. Apr 2019, 13:56

Hallo Zusammen!

Hier eine Anleitung zum Binden der Bauchkausche.

Zugknoten 1#.jpg

Zwei solcher Seile sind notwendig. Es kann auch etwas länger als 170 cm sein. Die Seilenden am besten mit Sekundenkleber gegen ein Aufdrehen sichern. Authentischer ist natürlich ein Bänsel.


Zugknoten 2#.jpg


Anleitung: https://www.youtube.com/watch?v=h1pr_9BB66A

a) Die Hose am Umfang der Bauchkausche mit Vaseline leicht einfetten. An den Nähten vorne und hinten etwas mehr Fett auftragen.
b) Jacke überziehen.
c) Das erste Seil um die Kausche legen und nur leicht festziehen. Es werden sich falten an einigen Stellen bilden. Diese können seitlich weggezogen werden (wichtig).
d) Den Zugknoten festziehen und mit einem halben Schlag sichern. Das Seil muß stramm sitzen.
e) Das zweite Seil um 180 Grad verdreht umbinden. Es sollte neben dem ersten Seil liegen, sich nicht mit ihm überschneiden.

In einem der Ersatzteilkoffer liegen Eiscremehölzchen. Diese kann man verwenden um das Seil etwas anzuheben wenn der halbe Schlag erst nachträglich angelegt wird.

Die Beinkauschen werden ebenso gebunden. Hier reicht 1 Seil, das zweimal um die Kausche gewickelt wird. Dessen Länge ist anders als jene oben.

Gruß,
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon Franz » Mo 29. Apr 2019, 06:07

Hallo!

Der Abstand zwischen der Helmoberkannte und dem unteren Ende des langen Luftablaßschlauchs beträgt 45 cm. So entsteht im Helm ein relativer Überdruck von etwa 45 cm Wassersäule oder 0,045 bar. Aus diesem Druck ergibt sich rechnerisch eine Zugbelastung an den senkrechten Helmnähten von 0,42 kg pro Zentimeter.
Ein 2 cm breiter eingefetteter Lederstreifen mit Naht wurde versuchsweise mit 2 kg Zuggewicht belastet. Das entspricht 1 kg pro Zentimeter und ist mehr als das doppelte der tatsächlichen Zugbelastung beim Tauchen. Der Lederstreifen hing 12 Stunden im Wasser ohne zu reißen. Der Salzgehalt des Wassers entsprach dem der Ostsee bei Stralsund: 1 %. Gerissen sind die Fäden bei einer Zugbelastung von 5 kg/cm. Das Leder riß nicht aus.

L1230519#.jpg
Versuchsaufbau mit einem 2 kg Dräger Klemmblei in "Ostseewasser"

Wir sind mit unserer Konstruktion also auf der sicheren Seite.

Gruß,
Franz
Zuletzt geändert von Franz am Di 30. Apr 2019, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

Beitragvon oxydiver » Di 30. Apr 2019, 06:40

Hallo Franz,

ich sehe da auch überhaupt keine Probleme. Es wäre schön wenn der "historische" Balg noch fertig werden würde. Ich hab eben mal in meinen Unterlagen gekramt. Ich finde wir hatten es 2017 schon ziemlich genau getroffen :-)

Vergleich 2017-2019.jpg


Gruß Micha
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