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Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

BeitragVerfasst: Di 21. Mai 2019, 04:41
von Frog
ein erster Bericht der Ostsee-Zeitung

https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommer ... r-Ozeaneum

Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

BeitragVerfasst: Di 21. Mai 2019, 22:20
von Tauch-Info-Büro
19. Mai 2019: Internationaler Museumstag in Stralsund
Tja, so schnell wie die regionale Presse bin ich natürlich nicht, dafür aber genauer:

Teilnehmer
HTG: Ulf Bartel, Uwe Gläser, Christian Horn, Udo Lehmann und Norbert Gierschner.
Sicherungstaucher: auch „Vorführer von Sporttauchertechnik“ vom Tauchclub Stralsund Frank Strebelow und Jonas Stuth. Berufstaucher Detlef Gerstenberg.
Deutsches Meeresmuseum: Dr. Thomas Förster (Kurator für Maritimes Kulturerbe), Andreas Kuhl (Marketing), Diana Meyen (Pressesprecherin).
UW-Fotografie: Roland Obst.
Medien: Ostsee-Zeitung und die Fernsehsender NDR 1, Stralsund-TV und MV 1.
Schnuppe-Figurentheater: mit der Taucherpuppe Jaques und Birgit Schuster.
Und natürlich ein routinierter Kranführer sowie noch allerlei andere, hier aber leider nicht namentlich angeführte Helfer! Sorry. Den Tauchcontainer stellte das Tauchcenter Magdeburg (http://www.Tauchturm-Magdeburg.de) zur Verfügung.

Kreeft’sche Tauchermaschine
Im Wesentlichen in der in Leipzig eingesetzten Bauversion. Neu: Bleigewichte, „Kupferbarren“, der Bergungshaken, die „getarnte“ (Christian: Kreefts-Brotbeutel) Notluftversorgung.

Aktionen
So gegen 11 Uhr stieg Christian mit der Kreeft‘schen Tauchermaschine in den Tauchcontainer (ca. 15 min Tauchzeit), nachmittags wagte es Uwe noch einmal. Dazwischen führten Ulf und Udo Tauchgänge mit den klassischen Helmtauchergeräten vor. Im Laufe des Tages evtl. 200...300 Zuschauer?

Aus den aufgezeichneten Kommentaren
Christian
Der Anzug ließ sich gut anzuziehen und bot ausreichend Platz, man kann auch mit Neopren-Füßlingen einsteigen. Hat alles wunderbar funktioniert. Nur ohne Schutzanzug (ich hatte allerdings einen Body an) ist der Anzug innen recht klebrig und es gab Bedenken, ob es dann wegen des Unterzeugs nicht Probleme beim Ausziehen gibt. War aber das war nicht der Fall. Der Verschluss mit dem Fensterrahmen war auch okay. Bei der hohen Außentemperatur war es im Anzug recht schwitzig. Eine Mütze wäre gut, damit einem der Schweiß nicht über das Gesicht läuft.
Beim Eintauchen ins Wasser spürte ich sofort Wasser in die Beine einlaufen, es stieg bis zur Hüfte. Aber als es dann die Luftblase verdrängte, war das vorbei. Auch hatte ich das Gefühl, dass über die Kopfhaube Luft entwich, wie viel kann ich nicht sagen.
Ansonsten hatte ich zu viel Auftrieb, ich hätte noch mehr Blei gebraucht oder das Blei hätte anders am Körper befestigt werden müssen. Besser wäre die Befestigung mit den gekreuzten Gurten gewesen. Nach Franz sind es 2 x 6 kg gewesen, aber es war noch zu wenig. Also Tauchen mit dem Anzug ist möglich, solange man die Luftblase im Anzug aufrechterhält.
Das Bergen der Kupferbarren war möglich. Ich habe nach zwei Versuchen mit dem Haken eine Schlinge um den Barren legen können, damit wurde er dann nach oben gezogen. Alle Arbeiten habe ich in aufrechter Position erledigt, aber mit etwas weniger Auftrieb wäre es einfacher gewesen. Trotzdem, die Bergung hat funktioniert. Und das galt es ja zu beweisen.
Uwe
Der vom ersten Tauchgang noch nasse Anzug ließ sich etwas schwieriger anziehen. Dafür habe ich aber nicht einen so großen Wassereinbruch wie Christian gehabt. Etwa einen halben Liter würde ich schätzen, was nach dem Tauchgang aus den Füßlingen des Anzugs kam. Angenehm fand ich durchaus den Atemkomfort (hatte ich nicht erwartet).
Unangenehm war der rutschige Sitz der Bleilatschen. Trotz mehr Blei war der Auftrieb noch enorm. Ich musste ordentlich Luft ablassen, um unter Wasser laufen zu können. Das Ventil hat zu Beginn des Tauchgangs permanent abgeblasen, sodass ich es mit den Fingern zugehalten habe. Nach einiger Zeit hat es dann aber prima funktioniert. Das Ventil hat selbstständig geöffnet und geschlossen, so wie es eben sein sollte!
Die Gewichte unter den Achseln empfand ich nicht störend. Allein das schmale Seil der Gewichte hat unangenehm auf Schultern und Hals gedrückt. Wie Christian habe auch ich unbemerkt ein Gewicht verloren.
Ulf
Also wir haben immer noch die Undichtheiten im Taucherhelm, das muss noch einmal bearbeitet werden. Das bisherige Abdichten mit Birkenpech und dem Tape hat bisher nur geringe Erfolge gezeigt. Wir brauchen für weitere Tauchgänge noch anderes. Das Flatterventil verklebt immer noch, wenn es nicht verklebt, ist es ständig geöffnet. Alles in allem waren wir eine knappe halbe Stunde unter Wasser und die Kreeft’sche Tauchermaschine hat relativ gut funktioniert, was wir hiermit ja beweisen wollten und konnten.
Thomas
Meine Einschätzung zur Kreeft‘schen Tauchermaschine: Es ist ein sehr gutes Projekt mit der Historischen Tauchergesellschaft, hat etwas länger gedauert, war aber aus meiner Sicht ein Erfolg. Die Tauchmaschine ist doch wesentlich besser nachgebaut worden als wir sie in der Sammlung hatten. Wie jetzt weiter, werden wir sehen. Es gab den ersten Tauchgang in Leipzig, dann hier im Container in Stralsund - und es würde mich noch interessieren, wie sich das Gerät im Freiwasser verhält, also dass wir es in den Regionen einsetzen, wo Kreft auch unterwegs war. Ich denke da an einen Einsatz im Herbst von Zingst oder Prerow aus. Das könnte man die Seebrücke nutzen, auch um vernünftige Filmaufnahmen zu bekommen, um einen kleinen Film für uns zu produzieren.
Auch hat sich gezeigt, das Birkenpech zur Helmdichtung wenig gebracht hat, hier müssen wir noch einmal nacharbeiten und man wird ihn wahrscheinlich nicht ganz dicht bekommen wird. Das wird auch bei der ursprünglich Kreeft‘schen Tauchmaschine so gewesen sein - mit aus meiner Sicht der Konsequenz, dass man später zu geschlossenen Helmen, auch aus Kupfer, überging.
Auch haben wir ein großes Interesse daran, die Zusammenarbeit mit der HTG fortzusetzen. Zum einen haben wir Bestände an Taucherartikeln, die wir in Zusammenarbeit mit der der HTG genauer bestimmen möchten - und das man evtl. auch über weitere Projekte nachdenkt.
Aus meiner Sicht wäre natürlich interessant die ganze Bernsteintaucherei in der Ostsee, dass man evtl. die dabei verwendeten Geräte nachbaut. Ein anderer Punkt wäre eine Taucherglocke, von der evtl. eine Replik als Nachbau anfertigt. Zum anderen haben wir hier eine relativ große Sammlung an Druckkammern, mit der man sich auch beschäftigt könnte.
Es würde mich also sehr freuen, weiterhin mit der HTG zusammenarbeiten zu können.
Aus unserer Sicht wollen wir auch weiter recherchieren zu Kreeft. Wir gehen davon aus, dass wir im Stralsunder Stadtarchiv weitere Unterlagen finden. Leider ist es gerade geschlossen und dadurch kann momentan auf deren Bestände nicht zugegriffen werden. Aber wir werden weiter recherchieren, ob man noch weitere Informationen zu Kreeft findet. Es gibt hier auch eine sehr interessante Akte zum schwedischen Tauch- und Bergungswesen von 1868, die werden wir noch einmal durchforschen - ebenfalls in Zusammenarbeit mit der HTG. Fazit: Aus meiner Sicht eine gelungene Zusammenarbeit, die auch weiter fortgesetzt werden sollte.
Thomas, Ulf, Norbert
So, daher vielen Dank, erst einmal das Geschehen sacken lassen. Ich bin froh, dass alles wie besprochen über die Bühne gegangen ist, ohne Tauchunfälle oder mit den Leuten um und unter dem Kran herum. War eine spaßige Aktion, wenn es euch gefallen hat, auch gut. Vielen Dank.
Aber auch wir danken, dass wir hier zu Gast sein durften. Es war, auch mit freundlicher Unterstützung von Petrus, ein sehr schöner gelungener Tag.

Nachbemerkung N.G.
Die letzten Bilder sollten eigentlich die ersten sein! Habe ich deshalb nachher nummeriert.
Bekanntlich ist spätestens seit „Manche mögen es heiß“ ein geflügeltes Wort: „Nobody is perfect“! Also bitte ergänzen und korrigieren - und Pardon für nicht Gesagtes, was aber hier hätte noch erwähnt werden müssen…
Meine Bilder dazu stehen im Archiv der HTG. Hier nun der Link, mit dem jeder (auch ohne Archivzugang) sich diese Bilder herunterladen kann:
https://www.dropbox.com/sh/ypbcgw16k5pa ... 384va?dl=0
Weitere Bilder wird Roland Obst zur Verfügung stellen. Er hat direkt im Tauchcontainer fotografiert. Kann ich natürlich nicht toppen…

Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

BeitragVerfasst: Mi 22. Mai 2019, 21:43
von Franz
Hallo Zusammen,

als erstes meinen Dank an alle Beteiligten. Ohne engagierte Teamarbeit wäre das nicht möglich gewesen.

Es gehört schon ein gewisser Mut dazu, ist ein Wagnis vor breitem Publikum einen weiteren Testtauchgang zu unternehmen. Auch wenn nicht alles 100%-tig geklappt hat, wir haben wieder hinzugelernt. Das ist garnicht anders zu machen. Es handelt sich zwar um einen historischen Nachbau, aber genaugenommen leisten wir Pionierarbeit Richtung Vergangenheit. Wir entwickeln eine geschlossene lederne Helmtauchausrüstung, tasten uns experimentell an verlorenes Wissen heran. Die bestehenden Probleme sind sicher auf die eine oder andere Weise zu lösen.

Gruß,
Franz

Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

BeitragVerfasst: Do 23. Mai 2019, 06:26
von Franz
Hallo Zusammen:

Hier einige erste Gedanken.

Wasserdichtigkeit
Bei einem der Tauchgänge war wohl die Kausche nicht richtig dicht. Die eingedrungene Wassermenge beim anderen Tauchgang ist akzeptabel. Vielleicht hilft es, wenn innen entlang der Nähte nochmal nachgefettet wird. Wir sollten auf ein Fett mit geringerer Viskosität umsteigen. Das Leder selbst ist wasserdicht.

Luftdichtigkeit Helm
Dazu kann ich von hier wenig sagen. Das Dichtmittel scheint nicht richtig zu haften oder ist brüchig?

Gewichte
Es hat sich gezeigt, daß ein dichterer Helm deutlich mehr Auftrieb hat. Die benötigte Bleimenge müssen Christian und Uwe abschätzen, zweimal 8kg vielleicht.
Wenn die Gewichte unter den Achseln unbequem zu tragen sind, sollten wir uns überlegen, auf die Y-Gurte mit klassischen Brust- und Rückengewichten umzusteigen. Die existierenden Bleiplatten können dazu verwendet werden. Zusätzliches Gewicht hängen wir auf den Platten mit an.

Schuhe
Mit der Größe müssen wir leben. Waren die Halteriemen fest genug angezogen? Jetzt wissen wir, warum Schuhe besser sind als Sandalen. . .

Luftablaß
Welchen habt Ihr verwendet, kurz oder lang? Soll am unteren Ende noch ein Gewicht montiert werden?

Lederschläuche
Lassen wir diese erstmal links liegen, bis wir wissen wie der Helm besser abzudichten ist.

Sprachverbindung
Mit nur einer Membran würde sie wenigstens an der Oberfläche oder in geringerer Tiefe funktionieren. Das sollten wir aus bekannten Gründen nicht riskieren.

Gruß,
Franz

Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

BeitragVerfasst: Do 23. Mai 2019, 20:21
von Frog
Thema Sprechverbindung
beim untertauchen gab es einen hörbaren Klack .
was meiner Meinung nach von der Membran her kam als diese Druck bekam.

Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

BeitragVerfasst: So 2. Jun 2019, 06:29
von Franz
Hallo Zusammen!

In Stralsund waren Uwe und Christian mit 36 kg Blei beschwert. Das reichte jedoch gerade so aus.
Legen wir nochmal 4kg dazu und lassen zwei weitere Bleiplatten gießen:

img536#.jpg
Das existierende Gewicht wiegt 6 kg und ist 22 mm dick. Das Zusatzgewicht wiegt 4 kg und ist 14 mm dick. Durch die beiden 16 mm Bohrungen stecken wir eine Büchse mit einem Innendurchmesser von 10,5 mm für die Schäkelschraube M10.


40 mm Edelstahlschäkel, vielleicht finden wir solche aus Messing:

71ADrxk56ML._SL1000_.jpg


An den 4 Schäkeln befestigen wir die Ledergurte. Deren verstellbare Länge muß noch ermittelt werden.

Mit bleiernem Gruß,
Franz

Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

BeitragVerfasst: So 2. Jun 2019, 08:16
von Franz
Am 02.06.2019 um 08:01 schrieb Christian Horn:

> Hallo Franz,
>
> Wir hatten Uwe beim Tauchgang zusätzlich schon 4kg draufgepackt und er sagte, dass es gerade so ging. Wir brauchen definitiv mehr.
>
> Der Taucher braucht zum Arbeiten mehr Standfestigkeit. War damals bestimmt genauso. Somit wurden ihm ja zusätzlich immer „mehr Gewichte angehängt“.
>
> Würde sagen 6kg oder gar 8kg.
>
> Und zusätzlich würde ich mich von den Achselgewichten verabschieden und gekreuzte Gurte (Testtauchgang in Leipzig) verwenden.
>
> Gruß
> Christian



Hallo Christian,

Uwe war mit 36 kg beladen. Mit den beiden neuen 4kg Platten hätten wir 40 kg Blei.
Wenn wir die neuen Platten 6 kg schwer machen, kämen wir in Summe auf 44 kg. Das sind 8 kg mehr als in Stralsund.
Denkst Du das reicht?

Die Achselgewichte wollen wir an gekreuzte 3 cm breite Ledergurte hängen, das wäre im Prinzip wie Leipzig 2.

Gruß,
Franz


Historische Tauchergesellschaft e.V. Historical Diving Society Germany Villenstrasse 6, 67433 Neustadt/ Wstr. Deutschland / Germany Tel: + 49 (0) 6321 80923 Email: franz.rothbrust@historische-tauchergesellschaft.de www.historische-tauchergesellschaft.de

Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

BeitragVerfasst: Di 4. Jun 2019, 09:23
von Franz
Hallo Zusammen,

habe mit Dr. Förster telefoniert:

Abdichten des Lederhelms
Dr. Förster ist der Meinung mit der Mischung aus Pech, Terpentin und Vaseline die richtige Dichtmasse gefunden zu haben. Die Viskosität lasst sich steuern und die Masse bleibt elastisch. Sie war erwärmt und mit einem Spatel in die Nähte gedrückt worden. In einem weiteren Versuch sollen die Nähte mit Lederstreifen, die mit der Dichtmasse bestrichen sind, abgedeckt werden. Auch die Nähte im Bereich der Gegenlunge will man so behandeln. Als Termin für diese Arbeiten hat Dr. Förster den Juli genannt. Vorher ist man in Stralsund mit anderen Dingen beschäftigt.
Der Helm wird wohl nie ganz Luftdicht, unabhängig davon ob er aus dickerem Leder oder stärkerem Faden genäht wird. Diese Tatsache könnte damals dazu geführt haben, daß Helme in der Folge aus Kupfer gefertigt wurden.

Gewichte
In Stralsund wurden in Summe 36 kg Blei verwendet, das war deutlich zuwenig. Mit Uwe und Christian habe ich mich dazu per Email ausgetauscht, der Schriftwechsel steht im Forum und wird noch ergänzt. Es sollen nochmal 8 kg hinzugenommen werden. D.h. wir verdoppeln die Achselgewichte. Das ist noch in Diskussion. Dr. Förster ist mit der Herstellung weiterer Gewichte einverstanden. Rob Krul muß vorher die Kosten nennen.

Soweit die Anmerkungen von Dr. Förster.

Unser Projekt zeigt warum in den folgenden Jahren Helmtauchausrüstungen im Detail anders gebaut wurden:
- Undichte Lederhelme führten zum Kupferhelm.
- Die rutschigen Bleisandalen wurden durch Bleischuhe ersetzt.
- Aus den frühen Achselgewichten wurden Brust- und Rückengewichte.

Gruß,
Franz

Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

BeitragVerfasst: Mi 5. Jun 2019, 15:50
von Franz
Hallo Zusammen,

wir haben eine flexible Lösung für die Gewichte gefunden. Diese ist notwendig, da Christian und Uwe von verschiedener Statur sind.

Bestehende Achselgewichte 2 x 6 kg = 12 kg. Dieses Gewicht war für beide Taucher zuwenig.
Für Christian kommen noch 2 x 3 kg dazu. Achselgewichte in Summe 18kg.
Für Uwe weitere 2 x 3 kg. Achselgewichte in Summe 24kg.
Christian taucht mit vier Achselgewichten, Uwe hat sechs Bleiplatten umhängen.

Die Bleiplatten werden aneinandergelegt und von Schäkeln zusammengehalten. Sie sind so leicht zusammenzubauen oder zu demontieren. An den Schäkeln werden verstellbare Schultergurte befestigt.
Da wir jetzt mit mehr Gewicht tauchen, besteht die Gefahr, daß beim Vornüberbeugen, die Gewichte verrutschen und das Gleichgewicht stören. Deshalb wird durch die Schäkel zusätzlich ein Seil gezogen und verknotet, damit die Gewichte unter den Armen bleiben.

img540#.jpg
Das wären Uwe's Bleigewichte.


Wir müssen nochmal 4 Gewichte von je 3 kg gießen lassen. Sie werden je 11 mm dick sein.

Erleichtert,
Franz

Re: Nachbau des Tauchanzugs von Peter Kreeft

BeitragVerfasst: Mi 5. Jun 2019, 15:58
von Franz
Apropo Gewichte, schaut mal, DAS sind Bleiplatten:

img539#.jpg

Interessant zu sehen, daß zu der Zeit noch Kauschen verwendet wurden. Welchen Vorteil man sich wohl von dem überbreiten Schulterstück versprach?